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WHO will Schoggi-Weihnachtsmänner and Quick Meals verbieten

Adieu, bunter Schoggi-Chlaus: Die WHO möchte fröhlich aussehende zucker- und fetthaltige Lebensmittel in der Schweiz verbieten.

Getty Pictures/Eye Em

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Neue MassnahmenWHO will der Schweiz bunte Schoggi-Chläuse und Quick Meals verbieten

Schweizerinnen und Schweizer sollen gesünder essen, wenn es nach der Weltgesundheitsorganisation geht. Wird süsses und fettiges Essen bald wie Tabakware behandelt?

Europäerinnen und Europäer sind zunehmend übergewichtig – eine Entwicklung, die die Weltgesundheitsorganisation stoppen will. Bei einem Anlass vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) stellten zwei Expertinnen der WHO nun verschiedene Massnahmen vor.

Schoggi-Chlaus-Verbot als Kinderschutz

Die WHO-Expertinnen Mirjam Heinen und Katrin Engelhardt fordern, dass süsse oder fettige Nahrungsmittel durch Marketingeinschränkungen, höhere Steuern oder sogar ein Verbot an Einfluss verlieren und vergleichen das Vorhaben mit den Massnahmen zu Tabakwaren. Dies soll vor allem zum Schutz von Kindern geschehen. Beige: Cornflakes ohne herziges Maskottchen auf der Verpackung oder gesichtslose Weihnachtsmänner aus Schoggi.

Cornflakes ohne Tiger Tony: In Chile sind sie bereits so wie rechts abgebildet im Regal zu finden.

Cornflakes ohne Tiger Tony: In Chile sind sie bereits so wie rechts abgebildet im Regal zu finden.

Kellogg’s

Ein fröhlich lächelnder Schoggi-Samichlaus oder Tier-Comics auf zuckerhaltigen Cornflakes könnten zu verführend auf Kinder wirken, begründen die Expertinnen. In Supermärkten in Chile there are Schoggi-Weihnachtsmänner deshalb keine Gesichter oder bunte Verpackungen mehr, berichtet das Medium «Vice».

Die Verbote in Chile gelten seit 2016 – was haben sie seitdem bewirkt? Einer Studie zufolge kaufen Chileninnen und Chilenen zwar weniger Produkte mit einem hohen Kaloriengehalt und viele Unternehmen haben die Rezepturen ihrer Lebensmittel angepasst, um mehr zuckerreduzierte Varianten anzubieten.

Dennoch habe der Anteil übergewichtiger Kinder nicht abgenommen – im Gengenteil. Regierungsvertretende sehen den Grund zum Anstieg jedoch in den Lockdowns der Covid-Pandemie.

Bis 2025 no Anstieg von Fettleibigkeit mehr

Geht es nach der WHO, soll die Schweiz nun nachziehen. In einer Presentation, die der «SonntagsZeitung» vorliegt, präsentierten die Expertinnen Heinen und Engelhardt «ernährungspolitische Empfehlungen für alle Altersgruppen» vor wichtigen Akteuren der Lebensmittelbranche. Die aufgelisteten Massnahmen: Steuern auf ungesunde Lebensmitteln, Werbebeschränkungen, Vorschriften für Supermärkte.

Das Ziel: Den Anstieg von Adipositas in der Bevölkerung bis 2025 zu stoppen. Mehrere Vertretende aus der Lebensmittelindustrie beschreiben die genannten Massnahmen der WHO als extrem. Man sehe sich zu Unrecht als “Bösewichte auf der Anklagebank”, wie die “SonntagsZeitung” einen nameless Teilnehmer nach dem Vortrag zitiert.

Auch Quick Meals kommt nicht intestine weg

Ein Abstecher zur liebsten Quick-Meals-Kette nach dem Ausgang oder die nach Hause gelieferte Pizza könnten, wenn es nach der WHO geht, bald ebenfalls der Vergangenheit angehören. Denn bei den obigen Massnahmen, die sich lediglich auf Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren beziehen, soll es nicht bleiben.

Die Pizza der Fast-Food-Kette oder Burger und Fries: All dies führt laut WHO zum Trend zu mehr Fettleibigkeit.

Die Pizza der Quick-Meals-Kette oder Burger und Fries: All dies führt laut WHO zum Development zu mehr Fettleibigkeit.

Pexels / Shvets Manufacturing

Ouch Quick-Meals-Eating places sollten am besten gleich verboten werden, wird eine vortragende Particular person zitiert. Diese Forderung der Referentinnen wurde vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit allerdings nicht kommentiert.

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So steht der Bund zu den Forderungen

Zu den anderen Massnahmen hiess es seitens BVL: «Die WHO gibt Empfehlungen ab. Die einzelnen Länder können entscheiden, ob sie diese umsetzen wollen oder nicht», so Liliane Bruggmann, Leiterin des Bereichs Ernährung im Bundesamt für Lebensmittelsicherheit.

Zum Verbot von Fast Food ist in der Schweiz ein Gesetzesentwurf nötig.

Zum Verbot von Quick Meals ist in der Schweiz ein Gesetzesentwurf nötig.

Pexels / Koolshooters

Sie fügt hinzu: «Die Empfehlungen der WHO sind für uns richtungsweisend.» Beim Thema Advertising habe das BLV bereits erste Schritte unternommen. Laut Einschätzung eines Experten, der im Artikel der «SonntagsZeitung» zu Wort kommt, sei hierfür jedoch eine Gesetzesänderung nötig.

Lässt du dich stark von Verpackungen beeinflussen? Oder achtest du beim Einkaufen eher auf den Inhalt?

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